Olive-Tree-Concept-Mallorca

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'Gesundheitskampagne mit dem Olivenbaum'   

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Es gibt nicht etwa grüne und schwarze Olivensorten - jede Olive ist zu Beginn der Reife grün und wechselt dann nach und nach die Farbe. Etwa von grün-braun marmoriert über pflaumenblau bis zu schwarz. Anfangs ist sie kleiner, nimmt dann an Größe zu, um, nachdem sie schwarz geworden ist, wieder zu schrumpfen und dann
verschrumpelt auszusehen.

Je nach Klima und Landschaft wird sie in den Monaten Oktober bis Dezember (in vielen Gebieten bis Ende Januar) pflückreif. Den optimalen Erntezustand erkennt der Fachmann an einer Art weißem Schimmer, der die Olive umgibt; dieser Zeitraum dauert ca. 14 Tage.

Charakteristisch für das Öl, das aus früh geernteten Oliven gewonnen wird, ist der stark ausgeprägte Duft nach frischem Gras und ein intensiver Fruchtgeschmack.

Feinschmecker können beim häufigeren Degustieren der Olivenöle, diese bald aufgrund ihres Geschmacks auseinander halten: frisch geschnittenes Gras, Kräuter, Artischocke, Aromen von Früchten wie beispielsweise Apfel, grüne Bananen, leichter Nuss- oder Mandelgeschmack. Fruchtig, pikant, harmonisch, bitter oder süß sind die positiven Urteile der Fachleute.

Schärfe ist eine Qualität von ganz frischem Olivenöl.
Im Laufe des Alterungsprozesses wird das Öl zunehmend milder. D.h. jedoch nicht, dass mild schmeckendes Olivenöl alt ist.

Bei einer Testung oder einem Wettbewerb wird deshalb manchmal in den unterschiedlichen Kategorien "mild", "mittel" und „intensiv" unterschieden.

Beim Pressen grüner Oliven ist der Ertrag an Öl geringer als bei den reifen Oliven, weshalb es teurer ist. Das liegt u.a. daran, dass die Oliven erst nach den ersten Regenschauern im Herbst sich mit Wasser voll saugen, so an Intensität verlieren, die Ausbeute bei der Ernte jedoch  zunimmt.

Grüne Oliven haben nicht den typischen Olivengeschmack. Sie sind voll fruchtig im Geschmack und haben einen hohen Gehalt an Ölsäure, Phenolen und Antioxydantien.

Die grünen Oliven müssen vom Baum gepflückt, abgestreift oder abgerüttelt werden, da sie nicht, wie vollreife Oliven, vom Baum fallen können.

Olivenöle aus früh geernteten Oliven sind gesünder - warum?
Der Ölsäuregehalt von früh geernteten Olivenölen liegt zwischen 75 und 85% während spät geerntete Olivenöle einen Ölsäureanteil zwischen 64 und 74% bieten. Gerade die Ölsäure ist es aber, die aufgrund ihres günstigen Einflusses auf das LDL-Cholesterin einer Atherosklerose entgegen wirkt. Zusätzlich verringert sich bei früh geernteten Olivenölen der Anteil an ungesunder Palmitinsäure auf unter 7% (sonst über 12%).
Auch der Gehalt an Antoxydantien (u.a. Vitamin E) und Polyphenolen ist bei früh geernteten Olivenölen höher.

„Frühe Ernte" bedeutet also:

  • konzentrierter Fruchtgeschmack mit einem Hauch unreifer Fruchtnoten
  • hoher Gehalt an Ölsäure, Phenolen und Antioxidantien
  • niedriger Gehalt an freien Fettsäuren
  • niedriger Gehalt an Palmitinsäure
  • fehlen des typischen Geschmacks vollreifer Oliven
  • in allen Bereichen der Küche einsetzbar